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APC, APCu und Zend OPcache

Aufmerksam wurde ich durch das Shopware Backend, genauer gesagt durch die zwei roten Kreuze im Reiter “Performance checks” neben den Modulen “Zend OPcache” und “APCu”. Entgegen dem Motto “Never change a running System” entschied ich mich zu versuchen, die roten Kreuze durch grüne Haken zu ersetzen. Die Wikiseite von Shopware (http://wiki.shopware.de/performance-module) geht nur sehr knapp auf die roten Kreuze ein. Nach ein bisschen googeln bin ich auf folgende Seite gestoßen (Vorsicht: alles wird als Benutzer root durchgeführt): http://www.sysadminslife.com/linux/zend-optimizer-plus-php-beschleuniger-opcode-cache-installation-unter-debian-ubuntu-linux-mint/

Dort wird Schritt für Schritt erklärt, wie der Zend OPcache eingerichtet wird und wie anschließend überprüft werden kann, ob die Einrichtung funktioniert hat. Die selbe Anleitung kann auch benutzt werden um APCu zu installieren. Folgende Änderungen sind notwendig:


// libpcre3-dev ist dazu gekommen
apt-get install build-essential php5-dev unzip libpcre3-dev

wget https://github.com/krakjoe/apcu/archive/simplify.zip

// Inhalt für apcu.ini
extension=apcu.so
apc.enabled=1
apc.shm_size=32M
apc.ttl=7200
apc.gc_ttl=3600
apc.enable_cli=0

Nach dem Neustart vom Apache2 gab es bei mir eine Fehlermeldung, dass das Modul “APC” bereits geladen wäre, obwohl das Modul als apcu.so eingetragen ist. Nachdem ich apc.so deaktiviert hatte, verschwand die Meldung und statt roter Kreuze wurden mir grüne Haken angezeigt. Warum dieser Umstieg notwendig ist, kann im folgenden Artikel nachgelesen werden http://phpmagazin.de/news/Sind-opcache-APCu-Ersatz-fuer-APC

Gefühlt kommt mir die Shopware-Installation auch schneller vor, da ich aktuell nur wenige Produkte habe, kann dies aber auch von vielen anderen Faktoren abhängen und starken Schwankungen unterliegen.

ncftp – Rekursivität vergißt Ordner

NcFTP ist ein kleiner schneller FTP client, der besonders im Linux Umfeld verbreitet ist um sich per Konsole auf andere Rechner zu verbinden. An dieser Stelle soll natürlich nicht vergessen werden darauf hinzuweisen, das FTP generell unsicher ist, weil das Passwort im Klartext übertragen wird, so wie alle andere Informationen, Host und Benutzername, auch. Damit wird es einem Hacker natürlich recht einfach gemacht. Jedoch gerade bei billigen Anbietern hat man oft keine andere Wahl.

Somit wurde ich auch mal wieder gezwungen auf NcFTP zurückzugreifen. Die Aufgabe war simple. Es ging bloß darum eine Kopie vom FTP Host zu erstellen und diese auf einem anderen Rechner einzuspielen.

Mit get -R ./ dachte ich, könnte schon nicht schief gehen. Jedoch stelle ich später fest, das ein paar Verzeichnisse fehlten. Um genau zu sein, es fehlten die Enden von den Ästen. Alles was tiefer als Level 5 lag, wurde nicht mehr kopiert. Ein Blick ins Manual brachte folgendes zur Tage:

Bugs
There are no such sites named bowser.nintendo.co.jp or sphygmomanometer.unl.edu.
Auto-resume should check the file timestamps instead of relying upon just the file sizes, but it is difficult to do this reliably within FTP.
Directory caching and recursive downloads depend on UNIX-like behavior of the remote host.

Source: http://www.ncftp.com/ncftp/doc/ncftp.html

Bedauerlicherweise wird jedoch nicht verraten, wo man herausfinden kann, wie sich das UNIX System verhält.

Strg + S tötet Putty

Irgendwie wechsle ich zur Zeit immer zwischen Putty und anderen Desktop Anwendungen hin und her. So kann es auch schon mal passieren das man in ein Word-Dokument :w eintippt. Dieses kann man später aber noch relativ einfach finden. Schlimmer war es jedoch bisher immer für mich, wenn ich über Putty mit Vim bzw. Vi ein File geöffnet hatte und Strg + S gedrückt habe.

Das Problem war, ich tat es so automatisch, das ich mich nicht mehr erinnern konnte, was ich gedrückt hatte. Ich merkte nur auf einmal das sich der Cursor nicht mehr bewegte. Also Putty schließen, neu starten und den eigenen User abschießen, bzw. das Swap File von Vi alias Vim löschen.

Ab heute ist damit Schluss. Die Lösung lautet Strg + Q, gepriesen sei der Herr und Putty kann wieder auferstehen.

Virtual Box: Linux hosted Windows XP Prof.

Nachdem ich heute morgen die ganze Zeit mit VMware und WMware Converter 3 herumgespielt habe, probierte ich heute abend noch einen anderen Virtualisierer aus. Die Virtual Box ist noch nicht so bekannt, kann aber schon einiges und ist seit kurzem Freeware. Ich hatte mal versucht unter Windows Linux zu hosten, was aber gewaltig daneben ging. Unter Linux kann ich mich jedoch nicht beklagen. Einfach von der Homepage http://www.virtualbox.org/wiki/Downloads die Ubuntu Version ziehen. Wer beim installieren eine Fehlermeldung bekommt das eine Lib fehlen sollte, einfach mal die source.list wie folgt updaten:
[html]
#Offizielle Quellen
deb http://de.archive.ubuntu.com/ubuntu edgy main restricted universe multiverse
# deb-src http://de.archive.ubuntu.com/ubuntu dapper main restricted universe multiverse

deb http://de.archive.ubuntu.com/ubuntu edgy-updates main restricted universe multiverse
# deb-src http://de.archive.ubuntu.com/ubuntu dapper-updates main restricted universe multiverse

deb http://de.archive.ubuntu.com/ubuntu edgy-security main restricted universe multiverse
# deb-src http://de.archive.ubuntu.com/ubuntu dapper-security main restricted universe multiverse

deb http://de.archive.ubuntu.com/ubuntu edgy-backports main restricted universe multiverse
# deb-src http://de.archive.ubuntu.com/ubuntu dapper-backports main restricted universe multiverse

#Offiziell
deb http://ftp.inf.tu-dresden.de/os/linux/dists/ubuntu edgy main restricted universe multiverse
deb http://ftp.inf.tu-dresden.de/os/linux/dists/ubuntu edgy-security main restricted universe multiverse
deb http://ftp.inf.tu-dresden.de/os/linux/dists/ubuntu edgy-updates main restricted universe multiverse
[/html]

Anschließend einfach nochmal versuchen das Paket zu installieren und die Lib sollte da sein. Beim starten kam noch eine kleine Fehlermeldung VERR_VM_DRIVER_NOT_ACCESSIBLE die ich aber mit folgender Zeile beheben konnte
[html]
$ sudo chmod 666 /dev/vboxdrv
[/html]

Danach lief die Installation echt problemlos bzw. das Netzwerk funktionierte auch auf Anhieb.

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