VMware Converter 3

Mittlerweile sind fast 24 Stunden vorbei seitdem ich angefangen habe zwei PCs zu virtualisieren.

Angefangen haben die Probleme schon vor der Installation. Das Herunterladen war noch relativ leicht aber schon beim Auspacken kam eine Fehlermeldung “not enough diskspace”. Laut Fehlermeldung brauchte das Programm “120MG”. Schnell auf der Festplatte nachgeschaut und gemerkt, dass ich noch 80GB frei hatte. Also nochmal probiert zu starten, aber es kam wieder die selbe Fehlermeldung. Ein kurzer Blick bei Google brachte die Lösung. Weil ich 1.5GB RAM habe, war ich so frech die Auslagerungsdatei zu deaktiveren, dies mag der VMware Converter 3 aber wohl nicht. Wie in den Foren zu lesen war, sollte man eine feste Größe einstellen. Also habe ich fest 2GB oder so eingetragen und auf die Neustart Meldung gewartet, aber die brauchte Windows XP nicht und auch nicht WMware um zu starten.

Bei der Installation immer fröhlich auf “Weiter” geklickt, was sich später jedoch auch als Fehler herausstellte. Denn der VMware Converter 3 besteht aus zwei Teilen. Dem VMware Converter Agent und dem Server sozusagen. In meiner Naivität ging ich davon aus, es würde reichen einfach die Festplatten der anderen zwei Rechner freizugeben und ich könnte dann übers Netzwerk die Dateien herunterladen und er würde mir daraus ein Image machen. Aber weit gefehlt.

Es scheiterte an zwei Sachen. Zum einen war das Problem, das man auf jedem Rechner den WMware Converter Agent installieren muß, zum anderen daran das der Server nie eine Verbindung zum Agent aufbauen konnte. Nach jedem Neustart war zudem der Agent nicht mehr aktiv. Deshalb konnte ich nach jedem Neustart nochmals die Reperatur Routine ausführen um den Agent wieder zum Laufen zu bringen und dabei dann auch gleich noch den Server installieren. Aber VMware Converter 3 ist relativ klein und so findet man eigentlich selbst auf vollen Festplatten noch ein Plätzchen um es komplett zu installieren.

Im Endeffekt hat die Aktion sechs Stunden gedauert. Weil es übers Netzwerk nicht funktioniert mußte ich an das Notebook eine USB Festplatte stöpseln, die Geschwindigkeit war unterirdisch, die Laptopfestplatte war nur 15GB groß und es hat trotzdem die ganze Nach gedauert. Bei dem anderen PC handelte es sich um einen Desktop Rechner, der hat für die Virtualisierung der 40GB Festplatte nur knapp 90 Minuten gebraucht.

Das Booten der Images klappte eigentlich problemlos. Office 2000 war das einzige Programm welches Zicken machte und mit der Deinstallation bestraft wurde. Wozu gibt es denn schließlich schon Office 2003?

Was jedoch nicht so richtig geklappt, wahrscheinlich weil der Desktop Rechner noch auf FAT32 läuft, war die Vergrößerung der Festplatte. Man konnte nämlich beim VMware Converter 3 einstellen welche Partitionen kopiert werden sollten und wie groß diese später sein sollen. Beim Notebook hat dies auch einwandfrei funktioniert, bei dem Desktop PC sind die Partitionen jedoch alle gleich geblieben.

Außerdem muß ich das Audio Device von “Auto” auf “VIA” stellen, damit man in den Images auch Ton hat. Generell sollte man unbedingt die VMware Tools installieren. Normalerweise reicht es, wenn man einfach auf “VM” -> “Install VMware Tools” klickt. Sofort öffnet sich ein Fenster und man kann die Installation beginnen. Bei dem Desktop PC, der noch auf ohne Service Pack läuft wurde lediglich eine CD gemountet und auf “Setup” klicken mußte man selber.

Alles in allem kann ich mich eigentlich nicht beklagen, denn wenn ich überlege wie lange es gedauert hätte bevor ich alle Programme wieder so installiert hätte bzw. die ganzen Daten gesichert hätte, für zwei Systeme hätte ich mit Sicherheit länger gebraucht. Ich hocke zwar im Moment immer noch dran und versuche Nero 5 zu bewegen aber das kann auch damit zu tun haben, weil die virtuellen Maschinen jetzt ein DVD Brenner haben und Nero 5 dafür wahrscheinlich noch nicht ausgelegt war.