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Typo3 weißer Bildschirm

Es gibt wohl nicht Schlimmeres als wenn man mit voller Euphorie an ein neues Typo3 Projekt geht und bereits kurz nach dem Start geht es für Stunden nicht mehr weiter. Besonders als Anfänger ist man dann natürlich total demotiviert, deshalb möchte ich hier einmal ein paar Tipps geben, wie man herausfinden kann, wo die Ursache für einen “weißen Bildschirm” liegen können.

Als erstes sollte man seinen TypoScript Code auf das Nötigste reduzieren. Damit sollte er in etwa so aussehen:

[php]
page = PAGE
page.typeNum = 0
page.20 = TEMPLATE
page.20 {
template = FILE
template.file = fileadmin/template.html
}
[/php]

Mehr braucht man für den Anfang nicht. Auch nicht bei den Ressourcen oder Includes, das kommt alles später. Sollte man nun einen weißen Bildschirm sehen, liegt die Vermutung nahe, das man sich bei der Pfadangabe verschrieben hat. Dies kann man überprüfen in dem man in die Dateiliste geht und schaut ob hinter der Template Datei in der Spalte Ref. eine 1 steht. Sollte dies der Fall sein findet Typo3 die Datei.

Wer nun immer noch einen weißen Bildschirm sieht, könnte als nächstes wieder zurück in das Template gehen und schauen ob beim TypoScript Object Browser irgendwelche Hinweise stehen.

[php]
ERRORS AND WARNINGS
1: Line 6: An end brace is in excess.
1: Line 13: An end brace is in excess.
[/php]

Diese sollte man natürlich beheben und erneut die Ausgabe prüfen. Sollte außer Schneesturm immer noch nichts zu sehen sein, empfiehlt es sich das Admin Panel einzuschalten. Dazu im TypoScript Setup folgendes hinzufügen:

[php]
page.config.admPanel = 1
[/php]

unsere gesamtes TypoScript sieht dann wie folgt aus:

[php]
page.config.admPanel = 1

page = PAGE
page.typeNum = 0
page.20 = TEMPLATE
page.20 {
template = FILE
template.file = fileadmin/template.html
}
[/php]

Außerdem muß man beim User bzw. der Gruppe das Admin Panel extra aktivieren. Dazu in das TSconfig folgendes eintragen:

[php]
# Admin Panel einschalten
admPanel.enable.edit = 1
admPanel.enable.cache = 1
admPanel.enable.hide = 0
[/php]

Während man gleichzeitig im Backend eingeloggt ist sollte man im Frontend die Möglichkeit haben, ein Menü aufzuklappen. Meldungen zu unserem Template Problem würden wir bei dem Punkt TypoScript finden. Dort einfach alle Optionen aktivieren und auf Aktualisieren klicken.

Sollte sich jetzt in roter Schrift folgender Satz offenbaren:

[php]
fileadmin/template.html is not a file (non-uploads/.. resource, did not exist)
[/php]

hat man Glück, denn dafür gibt es hier hoffentlich die Lösung. Zur Vollständigkeit sei hier erwähnt das es als Bug erfasst wurde: http://bugs.typo3.org/view.php?id=11143

Dieser verlinkt jedoch zum Schweriner Typo3 Toaster:
http://typo3.toaster-schwerin.de/typo3_english/2009_05/msg00323.html

Lange Rede kurzer Sinn, es ist kein Bug in Typo3 4.2.6, sondern es hängt vom Filesystem ab, wie der mit Symlinks umgeht. Also einfach den Symlink von der index.php entfernen und direkt aus den Sourcen kopieren und es sollte wieder funktionieren.

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ncftp – Rekursivität vergißt Ordner

NcFTP ist ein kleiner schneller FTP client, der besonders im Linux Umfeld verbreitet ist um sich per Konsole auf andere Rechner zu verbinden. An dieser Stelle soll natürlich nicht vergessen werden darauf hinzuweisen, das FTP generell unsicher ist, weil das Passwort im Klartext übertragen wird, so wie alle andere Informationen, Host und Benutzername, auch. Damit wird es einem Hacker natürlich recht einfach gemacht. Jedoch gerade bei billigen Anbietern hat man oft keine andere Wahl.

Somit wurde ich auch mal wieder gezwungen auf NcFTP zurückzugreifen. Die Aufgabe war simple. Es ging bloß darum eine Kopie vom FTP Host zu erstellen und diese auf einem anderen Rechner einzuspielen.

Mit get -R ./ dachte ich, könnte schon nicht schief gehen. Jedoch stelle ich später fest, das ein paar Verzeichnisse fehlten. Um genau zu sein, es fehlten die Enden von den Ästen. Alles was tiefer als Level 5 lag, wurde nicht mehr kopiert. Ein Blick ins Manual brachte folgendes zur Tage:

Bugs
There are no such sites named bowser.nintendo.co.jp or sphygmomanometer.unl.edu.
Auto-resume should check the file timestamps instead of relying upon just the file sizes, but it is difficult to do this reliably within FTP.
Directory caching and recursive downloads depend on UNIX-like behavior of the remote host.

Source: http://www.ncftp.com/ncftp/doc/ncftp.html

Bedauerlicherweise wird jedoch nicht verraten, wo man herausfinden kann, wie sich das UNIX System verhält.

Sichere Passwörter – ohne Generator

Im Internet gibt es eine Reihe von Passwortgeneratoren. Das Problem ist jedoch oft, das man ein Passwort braucht, wenn man gerade keinen Zugang zum Internet oder sogar zu seinem eigenen PC hat. In vielen Firmennetzwerken läuft das Passwort automatisch nach einer bestimmten Zeit ab.

In diesem Fall bringen einem all die Passwortgeneratoren egal ob online oder offline nichts. Weil der PC das neue Passwort schon bei der Anmeldung haben will. Jetzt steckt man echt in der Klemme. Auf der einen Seite braucht man ein sicheres Passwort, schließlich will man nachher nicht das Sicherheitsleck in der Firma sein, auf der anderen Seite sollte man es sich auch noch übers Wochenende merken können, falls heute gerade Freitag ist. Schließlich ist nichts peinlicher als wenn man am Montag den Admin anrufen muß und das Passwort zurücksetzen lassen muss.

Natürlich wissen wir alle, wie so ein richtig sicheres Passwort aussehen muss. 100 Zeichen lang, nichts aus dem Wörterbuch und nach Möglichkeit mit allen Zeichen die so auf einer Tastatur vorhanden sind. Schnell hat mir jedoch wieder das Problem, das man es sich aufschreiben muss und schon ist das Sicherheitsrisiko wieder da.

Also mal ein ganz anderer Ansatz, das Passwort als Erinnerung. Schließlich gibt man ein Passwort viele Male am Tag immer wieder ein. Ein kleines Beispiel zur Verdeutlichung. Wie wäre es wenn ich mir zum Beispiel vorgenommen habe jeden Abend mit den Hantel zu trainieren. Dann könnte ich als Passwort folgendes verwenden H4nt3l . Genau 6 Zeichen lang, steht nicht im Wörterbuch, mit großen und kleinen Buchstaben. Wer es länger braucht kann einfach noch tr41n13r3n dranhängen. Am Besten verbindet man die Wörter mit einem Punkt oder Bindestrich bzw. Unterstrich. Schon hat man ein einfaches Passwort welches einen auch noch motiviert.

Jetzt gibt es aber auch Menschen, diese Schreibweise mit Zahlen und Buchstaben in einem Wort gemixt überhaupt nicht mögen. Wie wäre es mit absichtlichen Rechtschreibfehlern in Wörtern. Zum Beispiel Pazwort oder eiluvyu , wenn man sich jetzt noch überwinden kann einen Punkt, Unterstrich oder Bindestrich einzufügen, wäre es ein sicheres Passwort.

Nach Hause telefonieren…

Also irgendwie verstehe ich es nicht ganz. Habe heute mal wieder meine Logfiles durchgesehen und dabei folgendes entdeckt.

192.168.0.100

192.168.0.100


Für alle Feed-Leser und Blinde, die das Bild nicht sehen können, schreibe ich mal kurz was es zu sehen gibt. Man sieht das die IP-Adresse 192.168.0.100 auf meine Seite zugegriffen hat. Dabei sind die folgenden Adressräume für private Netzwerk reserviert. Sie sollten also gar nicht geroutet werden.

10.0.0.0 bis 10.255.255.255
172.16.0.0 bis 172.31.255.255
192.168.0.0 bis 192.168.255.255

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Private_IP-Adresse

Ein bisschen weiter oben habe ich außerdem noch folgenden Eintrag gefunden.

localhost

localhost

Wie man sehen kann, hat sich der Server jetzt selber über Google gefunden und an- bzw. aufgerufen.

Also wenn man schon im Internet mit einer anderen IP-Adresse unterwegs sein will, sollte man eine wählen die nicht gleich so auffällt, oder? Sonst erregt man doch nur noch mehr Aufmerksamkeit.