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Google Buzz – abgeschaltet

Nachdem ich Donnerstagmorgen aufgestanden war und nicht nur erschreckend feststellen mußte das es schon wieder geschneit hatte sondern das sich unterhalb meiner Inbox ein neuer Menüpunkt befand welcher mir suggerierte, das ich 7 ungelesene irgendwas hätte, wußte ich, es war falsch gewesen aufzustehen, wie jeden morgen ;-)

Aber ganz im Ernst. Auf einmal hatte ich das Gefühl, es unterhalten sich Menschen in meinem Postfach die ich nie zuvor gesehen habe, über Themen die mich überhaupt nicht interessieren. Gott sei dank laß ich dann auch gleich den Hinweis, das man Buzz abschalten kann. Ich hatte vorher schon vergeblich in den Labs mit Strg + F danach gesucht.

Diesmal jedoch befand sich der Ausschaltknopf ganz unten am Seitenende. Dort tief unten wo man auch in die HTML Ansicht wechseln kann. Dort befindet sich ein Link “Turn off Buzz”. Geklickt und schon breitete sich eine himmlische Ruhe in meiner Mailbox aus. Erst am Nachmittag kam ich dazu mir das Ganze etwas genauer anzuschauen. Aber nach einem flüchtigen Blick über die verschiedenen Statusmeldungen, woher sie auch immer kamen, ob von Vögeln oder aus Facebook oder sonst woher, erinnerte ich mich wieder an das Grundproblem: die Informationsflut.

Wenn man die Bilder von Australien sieht, sollte man statt dem Wort Flut besser etwas anderes verwenden, weil es nicht wirklich um Leben und Tod geht und weil wir selber die Wahl haben wieviel Informationen wie konsumieren. Oder haben wir sie gerade nicht mehr? Dadurch das Google Buzz direkt in unsere Mailboxen verpflanzt wurde, welche sich automatisch mit irgendwelchen Kontakten aus dem Adressbuch synchronisierte, mit Kontakten an die man sich nur noch flüchtig erinnert, kam es mir vor als ob plötzlich ein Schwall Wasser zur Tür herein kam.

Etwas Gutes hatte die ganze Sache. Ich beschäftigte mich das erste Mal ausführlich mit den Einstellungen im Google Reader. Stellte meine Empfehlungen auf Privat und verfolgte nicht länger Menschen die ich überhaupt nicht kannte und denen ich auch überhaupt nicht folgen wollte. Bei der Gelegenheit fand ich heraus, das der Google Reader jetzt auch Tweets lesen kann. Bisher konnte ich mich nicht durchringen, einen Twitter Account zu erstellen. Dabei hat sogar meine Mutter schon einen, weil ihr Unternehmen twittert.

Andere Bekannte mußten sich auch schon in Facebook anmelden, weil das Unternehmen Fotos veröffentlicht. Es scheint manche Unternehmen kommunizieren mehr nach außen als nach innen. Nach außen gibt es täglich gepflegte Blogs, Tweets und Podcasts. Nach innen gibt es immer noch Rundschreiben per E-Mail, ohne Möglichkeit der Kommentierung, und / oder Blogs, die man auch als Jahreszeitenkalender einsetzen könnte.

Sicherlich hat man immer die Möglichkeit beides zu nutzen. Aber woher weiß ich jetzt was wichtig und was unwichtig ist? Vielleicht ist das Wort “Flut” in diesem Zusammenhang doch nicht fehl am Platz. Derzeit habe ich gefühlt 1000 Blogs abonniert. Die Diskussion Blogs aus dem Reader zu entfernen, weil dort nur selten etwas veröffentlich wird, verstehe ich nicht. Ganz im Gegenteil, ich würde mir wünschen, das mehr Blogs nur wirklich Inhalte veröffentlichen, die neu sind. Stattdessen lese ich 20 mal das Selbe. Mittlerweile habe ich die Sortierreihenfolge schon umgekehrt. Ich versuche mich gerade dem Problem von Mitte Januar Richtung Februar zu nähern, statt von Februar zurück in die Vergangenheit. Alternativ bin ich jetzt auch Tweets umgestiegen, weil die sich schneller lesen lassen.

Ein Mittel gegen die Informationsflut ist das aber auch nicht.

Quatsch: Browser enttarnen ihre Nutzer

Vor einiger Zeit war in der “Zeit” ein Artikel http://www.zeit.de/digital/datenschutz/2010-01/browser-fingerabdruck-eff welcher den Dienst Panopticlick vorstellt. Dieser zeigt auf wie viele verschiedene Parameter beim Aufrufen einer Webseite abgefragt werden und wie sich daraus angeblich ein Fingerabdruck erstellen läßt. Verschiedene andere Medien griffen diesen Artikel ebenfalls auf, die “Zeit” soll jetzt hier nur mal als Beispiel genommen werden. Das klingt im ersten Moment auch alles sehr dramatisch. Obwohl man Cookies die ganze Zeit ablehnt, kann man trotzdem widererkannt und identifiziert werden.

Bereits im Artikel befindet sich eine Aussage darüber, das die Auswertung der Parameter “etwas aus der Giftküche” sei. Wirklich interessant wird das Ganze durch die Aussagen vom EFF, welcher die Seite betreibt, das man zum Schutz seiner Privatsphäre am besten nur Browser verwendet, welche die Allgemeinheit verwenden “Try to use a “non-rare” browser” , also sich in der Masse verstecken. Außerdem sollten Hersteller den Privaten Modus bzw. Inkognito Modus “A Better Solution: Browsers’ “Private Browsing” Modes” verbessern, hier beißt sich, in meinen Augen, die Katze wieder selbst in den Schwanz, aber dazu später mehr. Kommen wir erstmal zu der Auswertung der verschiedenen Browser.

[php]
// Browser des ZEIT-Redakteurs
179,460

// Mein Chrome
615,924
User Agent: Mozilla/5.0 (Windows; U; Windows NT 5.1; en-US) AppleWebKit/532.5 (KHTML, like Gecko) Chrome/4.0.249.89 Safari/532.5

// Mein Firefox
615,926
User Agent: Mozilla/5.0 (Windows; U; Windows NT 5.1; de; rv:1.9.1.7) Gecko/20091221 Firefox/3.5.7

// Mein Opera
615,963
User Agent: Opera/9.80 (Windows NT 5.1; U; de) Presto/2.2.15 Version/10.10

// Mein Internet Explorer
615,928
User Agent: Mozilla/4.0 (compatible; MSIE 8.0; Windows NT 5.1; Trident/4.0; InfoPath.2)

// Mein Chrome Inkognito
307,981
User Agent: Mozilla/5.0 (Windows; U; Windows NT 5.1; en-US) AppleWebKit/532.5 (KHTML, like Gecko) Chrome/4.0.249.89 Safari/532.5
[/php]

Im Internet Explorer habe ich nur die Web Developer Toolbar installiert. Im Firefox schon ein bisschen mehr: Web Developer, Firebug, User Agent Switcher, Color Zilla, Java Quick Starter. In Opera und Chrome habe ich bisher keine Erweiterungen installiert, weiß ehrlich noch nicht einmal wie das geht. Also in Chrome ging es bis vor kurzem gar nicht und in Opera heißen die Dinger Widgets und da ist bei mir nur der Papierkorb gelistet.

Also von daher würde ich sagen, die installierten Extensions oder der verwendete Browser machen einen kaum einzigartiger oder allgemeiner. Der Hinweis bzgl. dem Privaten Modus halte ich auch für sehr fragwürdig. So lange man den Privaten Modus von Hand einschalten muss, wird man sich in der Masse schlechter verstecken können als in der Allgemeinheit.

jQuery ist DeBuggers Liebling

Nachdem ich mich mehr aus der Not heraus, schnell für ein JavaScrip Framework entschieden habe, weil mein selbst gefrickeltes JavaScript mal wieder nicht Cross Browser Kompatibel war, wählte ich jQuery und bin bis heute begeistert. Natürlich sind die folgenden aufgeführten Punkte sehr subjektiv, da ich keines der anderen Frameworks getestet habe. Außerdem möchte ich erwähnen das man jQuery immer im Kompatiblitätsmodus betreiben sollte, da es sonst zu Probleme mit z.B.: Prototype kommen könnte.

[Javascript]
var $j = jQuery.noConflict();
[/Javascript]

Diese Zeile muss logischerweise nach dem Framework aber vor eurem eigenen Code eingebunden werden. Alle Beispiele die ihr dann im Internet findet müßt ihr dann entsprechend anpassen:

[Javascript]
/* Vorher */
$(document).ready(function() { … })

/* Nachher */
$j(document).ready(function() { … })
[/Javascript]

Aber jetzt zu den Punkten welche mich bisher überzeugt haben:
1. jQuery.com – Dokumentation mit Beispielen, so wie es sein muß
2. http://stackoverflow.com/questions/tagged/jquery noch mehr Beispiele und auf die meisten Fragen bereits eine passende Antwort
3. Vielzahl von Plugins
4. Performant
5. Aktive Verbesserungen am Code durch die Entwickler

Wen das bisher noch nicht überzeugt hat, der sollte sich unbedingt mal http://gamequery.onaluf.org/ anschauen. Eine Game Engine basierend auf jQuery. Wahnsinn.

Typo3: PNG transparenter Hintergrund orange

Beim vergrößern bzw. verkleinern von PNG Grafiken kann es passieren, das der Hintergrund Orang ausgefüllt wird. Dies liegt an der verringerten Farbgrafik, welche in der Thumbs.php fälschlicherweise gesetzt wird.

Zur Behebung von diesem Bug einfach in der Zeile 237 von /t3lib/thumbs.php die entsprechende Zeile auskommentieren.
[php]
// Vorher
$colors = ($sizeMax>56)?’-colors 64′:’-colors 16′;
[/php]

[php]
// Nachher
// $colors = ($sizeMax>56)?’-colors 64′:’-colors 16′;
[/php]

Das wars schon. Jetzt sollten die Grafiken wieder normal angezeigt werden.

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ve_guestbook 2.8.1 & cruser_id

Habe gerade festgestellt, das die Typo3 Extension ve_guestbook durchaus in der Lage ist, Daten der FE-User auszulesen und diese in die Felder Name und Vorname bzw. E-Mail einzufügen. Dabei wird jedoch, sollte der FE-User einen Namen gewählt haben, der nur aus einem Teil besteht z.B.: James oder Paul, der erste Buchstabe abgeschnitte. Dies stammt aus der Annahme, das jeder Benuter einen doppel Namen wie “James Bond” oder “Max Mustermann” eingibt und somit das Leerzeichen zwischen den Namen weggeschnitten werden muss. Aber das nur am Rande.

Wenn die Erweiterung jedoch schon so intelligent ist, warum liest sie nicht einfach die Uid des FE-Users aus? Diese bekommt man über

[php]
$GLOBALS[‘TSFE’]->fe_user->user[‘uid’];
[/php]

In der Datenbank ist auch bereits ein Feld dafür vorgesehen “cruser_id”, denke ich, jedoch wird dieses Feld immer mit “0” befüllt. Abhilfe schaffen kann man in der Datei pi1/class.tx_veguestbook_pi1.php in der Zeile 727 durch einfügen von folgendem Codeschnippsel

[php]
$saveData[‘cruser_id’] = $GLOBALS[‘TSFE’]->fe_user->user[‘uid’];
[/php]

Ab sofort werden die Kommentare mit der User-ID des FE-Users gespeichert. Wofür dies nützlich sein kann, wird in einem späteren Beitrag verraten.

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