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Anbieter SSL Zertifikate wie Sand am Meer

Ganz zu Beginn meines Server-Wechsels zu Hetzner hatte ich mir ein signiertes SSL Zertifikat mit einer Laufzeit von zwei Jahre gegönnt. Nach Ablauf der zwei Jahre habe ich es nicht wieder erneuert, da mir auch irgendwo der Mehrwert gefehlt hat. Ich benutzte es damals zum Aufruf einer Administrationsoberfläche, die rote Seite im Chrome Browser mit dem entsprechenden Hinweis, bzgl. dem abgelaufenen SSL-Zertifikat, hat mich nicht weiter gestört, denn die Verbinung war weiterhin verschlüsselt. Nachdem Google jetzt bekannt gegeben hat, die Verbindungsverschlüsselung einer Seite zukünftig als Ranking-Faktor heranzuziehen, bin ich am überlegen wieder ein SSL Zertifikat zu kaufen.

Anforderungen an ein SSL-Zertifikat

Sowohl Anbieter als auch die SSL-Zertifikate selbst, scheint es mittlerweile, wie Sand am Meer zu geben, daher ist eine genaue Definition der Anforderungen wichtig um später besser abzuschätzen zu können, welche Eigenschaften benötigt werden:

  • Verschlüsselung: Die scheint bei allen Anbietern ähnlich zu sein, von daher gibt es hier keine besonderen Anforderungen. Der Unterschied zwischen der “Verschlüsselungstiefe” und der “Tiefe des Root-Zertifikats” ist im folgenden Artikel erklärt: http://security.stackexchange.com/questions/19473/understanding-2048-bit-ssl-and-256-bit-encryption.
  • Browser-Kompatibilität: Abhängig vom jeweiligen SSL-Zertifikat kann es besonders bei mobilen Browsern trotz gültigem Zertifikat zu einer Warnmeldung kommen, da die Trusted Autority dem Browser nicht bekannt ist. Es empfiehlt sich die Möglichkeit zu nutzen vorher ein Testzertifikat zu erstellen und auf mögliche Inkompatibilitäten vorab zu testen
  • Grüne Adresszeile: Beim Aufruf von bspw. https://www.ing-diba.de erscheint in der Adresszeile der Hinweis “ING-DiBa AG [DE]” im Vergleich dazu wird beim Aufruf von https://www.google.de nur das “https” grün. Interssant wäre zu wissen, wie viele Leute auf die grüne Adresszeile achten bzw. entsprechend handeln wenn dort nicht der Name der erwarteten Organisation erscheint. Für mich bietet die Funktion derzeit keinen Mehrwert, weshalb ich die Kosten und den zusätzlichen Aufwand bei der Beantragung einspare
  • Sub- und Multi-Domains: Theoretisch kann hinter einer IP-Adresse nur ein SSL-Zertifikat, was nur für eine Domain gültig ist, hinterlegt werden. Bei mehreren Web-Projekten, auf einem Server und der begrenzten Anzahl an IPv4-Adressen kann dies schnell teuer werden, wenn weitere IP-Adresse dazu gebucht werden müssen. Auch Subdomains sind eine zweite Domains, weshalb bei der Bestellung darauf geachtet werden sollte, ob bspw. mit oder ohne “www” der Standard ist, welcher abgesichert werden soll.
  • Laufzeit: I.d.R. beträgt die Laufzeit zwischen 1 und 3 Jahren. Auf jeden Fall empfiehlt es sich im Kalender eine entsprechende Erinnerung bzgl. dem Ablauftermin einzurichten und die initiale Bestellung nicht zwischen Weihnachten und Neujahr zu erledigen, damit einem “Unsere Internetseite funktioniert nicht mehr”-Anrufe erspart bleiben.
  • Preis: Die Preise variieren stark abhängig von den jeweiligen Eigenschaften, der Laufzeit und dem Anbieter bzw. der Certification Authority.

Anbieter SSL Zertifikate

Folgende SSL Zertifikats Anbieter werde ich mir näher anschauen:

  • PSW Group (https://www.psw.net)
  • GoDaddy (https://de.godaddy.com)
  • Speed IT (https://www.speedit.org)
  • Force SSL (http://forcessl.com/)
  • SSL Market (https://www.sslmarket.de)
  • icertificate (https://icertificate.eu/)
  • Trustico (http://www.trustico.de/)
  • GlobalProtec (http://globalprotec.com/de/)
  • SSL Point (https://www.sslpoint.com/de/)
  • Namecheap (https://www.namecheap.com)

Für welchen Anbieter ich mich entschieden habe, schreibe ich in einem späteren Artikel.

WordPress SEO: Doppelte Titel – Duplicate title tags

In den Webmaster Sitemap Tools (https://www.google.com/webmasters/tools/) gibt es unter Kategorie Diagnose >> HTML Vorschläge u.a. einen Punkt, welcher sich mit doppelten Titel-Tags bzw. Duplicate title tags befasst. Bei mir waren es schon über 70 Stück, was nach einer kurzen Analyse hauptsächlich daran lag, das bei Übersichtsseiten von Tags und Kategorien die Seitenzahl nicht mit in den Titel übernommen wurde. Problem erkannt und wie folgt, in der Datei /wp-content/themes/yourTheme/header.php, gebannt:

[PHP]
Vorher:
<?php bloginfo('name'); ?> <?php if ( is_single() ) { ?><?php } ?> <?php wp_title(); ?>

Nachher:
<?php bloginfo('name'); ?> <?php if ( is_single() ) { ?><?php } ?> <?php wp_title(); ?><?php if((int)$paged>0){echo ‘ – Seite: ‘.((int)$paged);} ?>
[/PHP]

Die Seitenzahl wird nur angezeigt, sobald es mehr als eine Seite gibt. Mal schauen wie lange jetzt wieder Google braucht um die Webmasters Sitemap zu aktualisieren.

Bots, Bots, Bots

Vor ziemlich genau zwei Monaten habe ich eine Webseite veröffentlicht, welche bis heute nur eine Startseite bietet. Alle weiteren Seiten sind nur über einen Login oder über einen Code erreichbar. Da sich die Webseite momentan noch in der Entwicklung befindet, bekomme ich bei 500 Error eine eMail geschickt um entsprechend reagieren zu können. Die meisten Fehler werden derzeit von Bots verursacht, die die Seite versuchen zu spidern und dabei immer wieder URLs aufrufen die nicht existieren bzw. die auch noch nie existiert haben. Es sieht so aus als würden die Bots raten. Nachfolgend ein kleiner Ausschnitt:

[PHP]
‘HTTP_FROM’ => ‘googlebot(at)googlebot.com’,
‘HTTP_USER_AGENT’ => ‘Mozilla/5.0 (compatible; Googlebot/2.1; +http://www.google.com/bot.html)’,

Fehler-URL: http://www.example.com/a
[/PHP]

[PHP]
‘HTTP_USER_AGENT’ => ‘HuaweiSymantecSpider/1.0+DSE-support@huaweisymantec.com+(compatible; MSIE 7.0; Windows NT 5.1; Trident/4.0; .NET CLR 2.0.50727; .NET CLR 3.0.4506.2152; .NET CLR ; http://www.huaweisymantec.com/en/IRL/spider)’,

Fehler-URL: http://www.example.com/js/+
[/PHP]

[PHP]
‘HTTP_FROM’ => ‘bingbot(at)microsoft.com’,
‘HTTP_USER_AGENT’ => ‘Mozilla/5.0 (compatible; bingbot/2.0; +http://www.bing.com/bingbot.htm)’,

Fehler-URL: http://www.example.com/events/
Fehler-URL: http://www.example.com/news/
[/PHP]

[PHP]
‘HTTP_USER_AGENT’ => ‘Mozilla/5.0 (compatible; YandexImages/3.0; +http://yandex.com/bots)’,
‘HTTP_FROM’ => ‘support@search.yandex.ru’,

Fehler-URL: http://www.example.com/example/example-logo-new-small.jpg
[/PHP]

[PHP]
‘HTTP_USER_AGENT’ => ‘Mozilla/3.0 (compatible; Indy Library)’,

Fehler-URL: http://www.example.com/manager/html
[/PHP]

[PHP]
‘HTTP_USER_AGENT’ => ‘Mozilla/4.0 (compatible; MSIE 6.0; Windows NT 5.1; SV1; .NET CLR 1.1.4325; .NET CLR 2.0.50727; .NET CLR 3.0.30729; .NET CLR 3.5.30707; MS-RTC LM 8)’,

Fehler-URL: http://www.example.com/groups/
[/PHP]

Google AdSense Statistik

Vielleicht ist es dem Einen oder Anderem aufgefallen, das die Werbeanzeigen zwischen Bild und Text gewechselt haben. Insgesamt gibt es drei verschiedene Google AdSense Anzeigen auf meinem Blog. Eine Quadratische, direkt innerhalb vom Beitrag bzw. sowohl auf der Startseite als auch auf den Single-Seiten. Eine Längliche, welche sich auf der Startseite unterhalb vom ersten Post befindet und auf den Single Seiten direkt unterhalb vom Beitrag und abschließend noch eine kleine Text-Anzeige, die sich direkt neben den “Related Posts”, fast am Ende der Seite befindet.

Die letzten Stunden / Tage / Monate habe ich einen kleinen Test gemacht, ich bin mir nicht sicher, welche Zahlen man noch veröffentlichen darf ohne von Google etwas auf die Finger zu bekommen. Daher nur zwei Spalten.

Google AdSense Statistik

Google AdSense Statistik

Wie man sieht, hatte ich für jeden Anzeigeplatz zwei Varianten gebastelt. Für die Bilder gab es noch eine Variante mit Text und für die Text-Anzeige am Ende der Seite habe ich eine eingefärbt im Stil vom Blog und eine genau umgekehrt. In der zweiten Spalte könnt ihr nun sehen, wie oft die einzelnen Anzeigen angeklickt wurden. Ich denke die Zahlen sprechen für sich, insofern habe ich die nicht so optimale Variante entfernt.

5 Tipps für das richtige WordPress Theme

Täglich liest man in irgendwelchen Blogs von neuen coolen Themes für den WordPress Blog. Von dem neuen Design geblendet übersieht man manchmal, das manche Funktionen nun nicht mehr verfügbar sind. Das Design folgt also nicht der Funktion, sondern umgekehrt. Dies ist für Besucher natürlich besonders ärgerlich und so wird das neue Design schnell zum Hassobjekt, wenn liebgewonnene Funktionen nun nicht mehr zur Verfügung stehen.

Besonders ärgerlich ist es, wenn man ein passendes Design nicht erweitern kann. Deshalb eine kleine Checkliste, die helfen soll sich im WordPress Theme Dschungel zurecht zu finden.

1. Unter welcher Lizenz wurde das Theme veröffentlicht? Für private oder nicht kommerzielle Zwecke ist es meist kostenlos. Diese Lizenz könnte man schon verletzen, wenn man Anzeigen auf seiner Seite platziert. Ich empfehle ein Theme was sowohl für private und kommerzielle Zwecke verwendet werden kann.

2. Welche Funktionen sind auf den Screenshots zu erkennen? Bereits auf den Screenshots von vielen Themes ist zu erkennen ob es statische Seiten gibt oder Kategorien. Bei WordPress Themes die besonders individuell sind, kann man davon ausgehen, dass keine Widgets unterstützt werden.

3. Ist das Theme für Suchmaschinenoptimierung geeignet? Für WordPress gibt es mittlerweile eine unzählige Anzahl an Plugins zur Suchmaschinenoptimierung. Diese fängt jedoch schon bei der Auswahl des Themes an. So sollte man Bildtexte nicht fest verdrahten müssen. Bilder kann Google nicht lesen.

4. Designer sind keine Programmierer. Bevor man ein Theme fest in seinem WordPress installierte sollte man es vorher in verschiedenen Browsern testen. Für einen schnellen Test eignet sich dafür der neue Lunascape Browser.

5. Werden PSD Dateien bereitgestellt? Neben dem Archiv für den Blog sollte man auch schauen, das man sich die PSD Dateien speichert. Diese können später nützlich sein, wenn man den Blog erweitern will. Oder mal die Farben ändern will.

Wer diese 5 Tipps befolgt, sollte die Anzahl von Themes stark reduzieren können und sich später nicht ärgern müssen, wenn man irgendwann das Theme wechseln muss, weil es nicht anpassbar ist.

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