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Sternzeit 32634,9: Seitenzahlen im PDF

Logbuch: Wir haben heute auf einem fremden Planeten die geheime Technologie entdeckt, wie in PDFs sichergestellt werden kann, das die Seitenzahl mit der Anzeige des Adobe PDF Readers übereinstimmt. Ich habe Scotty angewiesen, sofort alle PDF Dokumente zu aktualisieren. Er meinte er bräuchte dafür ca. 12 Stunden, ich habe ihm gesagt er soll es 6 machen, da wir es dringend brauchen, er hat mir zugesichert es jetzt 3 zu erledigen. Volle Kraft voraus!

Die Anhänger des Benutzers – wie ist die Übersetzung für Follower

Es wirkt etwas befremdlich, wenn plötzlich eine Meldung wie die angehängte erscheint mit dem Hinweis “Die Anhänger des Benutzers können nicht abgerufen werden.”. Wer oder was waren doch gleich nochmal meine Anhänger? Sicherlich hat es hier nur jemand besonders gut gemeint und die Meldung aus dem Englischen vollständig übersetzen wollen. Bei dict.cc (http://www.dict.cc/?s=follower) eingegeben erscheinen die folgenden Treffer für den Begriff “Follower”:

  1. Anhänger
  2. Nachfolger
  3. Mitläufer
  4. Gefolgsmann
  5. Jünger
  6. Folger
  7. Schüler
  8. Unterstützer
  9. Verfolger
  10. Anhängerin
  11. Twitter-Follower

“Anhänger” ist auf dem ersten Platz. Persönlich bevorzugen würde ich “Unterstützer”, weil es aktiv klingt und nicht suggeriert das jemand von mir abhängig ist.

Die Anhänger des Benutzers

Kurz gebloggt: 1000 Awesome Things

Einer meiner Lieblingsblogs 1000 Awesome Things [http://1000awesomethings.com/] hat am 19. April 2012 das 1000. bzw. das Nummer 1 Awesome Thing veröffentlicht. Bin mal gespannt wie es weitergeht. Wer wissen möchte was es ist, kann folgender URL folgen: http://bit.ly/IP39pU

P.S. Habe die URL extra in Bit.ly verkürzt, damit die Überraschung bleibt.

Spät gebloggt: das Antifeature

Über meinen Feedreader bin ich auf einen interessanten Artikel in der “Zeit” aufmerksam geworden (http://www.zeit.de/zeit-wissen/2011/04/Antifeatures) welcher von sog. Antifeatures handelt. Ein sicherlich klassisches Beispiel dafür ist die Simlock-Sperre bei Handys. Hier wurde extra eine Funktion entwickelt, welche es dem Konsumenten erschwert die SIM-Karte nach Belieben auszusuchen, obwohl es von der Bauart keine Unterschiede gibt.

Zum besseren Verständnis vergleicht der Artikel die Situation mit einem Autohändler, der Autos mit angezogener Handbremse verkauft und sie erst gegen Aufpreis löst. Das Beispiel halte ich insofern für problematisch als das die Grenze zwischen Antifeature und Tuning sehr dünn wenn nicht sogar schwammig ist.

Der Artikel beschränkt sich ausschließlich auf die Software-Branche, was sicherlich dem Wort “Antifeature” geschuldet ist, vergleicht dabei das Vorgehen immer wieder mit Mafia-Methoden. Einen Wikipedia Eintrag gibt es bisher noch nicht zu Antifeatures. Es gibt noch einen längeren Eintrag auf netzpolitik.org (http://netzpolitik.org/2011/dradio-wissen-antifeatures-funktionen-die-wir-nicht-wollen/).

Meiner Ansicht nach sind Antifeatures keine Erfindung der Software-Industrie, hier ist es vielleicht nur besonders deutlich bzw. aufgrund der immer wiederkehrenden Unterscheidung von Bugs und Features sehr anschaulich. Zigaretten enthalten z.B. über 600 verschiedene Zusatzstoffe (http://www.netdoktor.de/Gesund-Leben/Rauchen/Krank-durch-Rauchen/Tabakwaren-Was-drin-steckt-9369.html) die vor allem die Abhängigkeit fördern und den Geschmack verbessern. Den Geschmack verbessern ist sicherlich im Sinne des Rauchers, die Abhängigkeit fördern würde auch unter die Definition Antifeature fallen, weil es sicherlich eine Funktionalität ist die der Konsument nicht will.

Genauso könnte man die elektronische Abriegelung von Fahrzeugen bei 250 km/h als Antifeature bezeichnen, allerdings dient es in diesem Fall der Sicherheit, genauso wie möglicherweise die elektronische Blockade von fremden Akkus in Handys.

Ich persönlich finde die Diskussion etwas naiv, weil Antifeatures keine neue Erfindung sind. Es scheint jetzt einfach nur greifbarer zu sein, weil es zudem Firmen gibt, die Chips entwickeln welche mit Absicht fremde Akkus schneller entladen, um somit einen Qualitätsmangel vorzutäuschen. Genauso gibt es aber auch schon immer Ingenieur-Büros die damit beschäftigt sind ein Bauteil so zu entwickeln das es vom Materialaufwand nach Möglichkeit gerade so die 24 Monate bzw. zwei Jahre Gewährleistung übersteht und idealerweise im 25 Monat kaputt geht. Das Problem mit der langen Haltbarkeit und den vielen Funktionen ist einfach das sie nicht zum Konsum beitragen. Ohne Konsum gäbe es aber keine Wirtschaft, Arbeitsplätze, etc.

Von der anderen Seite betrachtet kostet die Unternehmen die Entwicklung eines Antifeatures Geld. Die Notwendigkeit eines Antifeatures kann sich somit auf zwei Dinge begründen, zum Einen die mangelnde detaillierte Vergleichsmöglichkeit bzw. Motivation des Verbrauchers zwischen zwei Angeboten, der letztendlich einfach nach dem Preis entscheidet und hofft das der Name hält was er verspricht und zum Anderen die geringe Wertschätzung des Produktes. Jeder der ein Antifeature bemängelt muss sich im selbem Atemzug fragen ob er das Produkt gekauft hätte, wenn der Betrag gleich entsprechend höher um die Kosten für die Beseitigung des Antifeatures gewesen wäre.

Weniger eMails – mehr Zeit

Ob privat oder beruflich die Zeit welche ich fürs Lesen und Bearbeiten von eMails täglich aufwende nimmt gefühlt jeden Tag immer um ein paar Minuten zu, mittlerweile bin ich bei fast 2 Stunden angekommen. Das interessant daran ist, es scheint anderen genauso zu gehen, also kann es nicht nur an mir liegen. Viel besser ist jedoch noch, das sich andere darüber Gedanken gemacht haben, wie die Zeit für eMails wieder zurückerobert werden kann. Ich kenne derzeit zwei Konzepte:

Meine Inbox ist noch lange von Inbox Zero entfernt, was mir jedoch viel geholfen hat sind die Tipps von Sascha Lobo. Gefühlt schreiben ich jetzt weniger Mails pro Tag aber konzentriere mich mehr auf den Inhalt, wodurch ich jedoch insgesamt wahrscheinlich die selbe Zeit brauche.

Grundsätzlich lasse ich fast jede Mail erstmal ein bis zwei Stunden “abhängen”, weil es oft vorkommt das innerhalb von 30 Minuten der Absender nochmal eine Korrektur bzw. ein Update schickt. Außerdem übersehe ich oft bei der ersten Reaktion wichtige Punkte. Beim späteren nochmaligen Überdenken fallen mir weitere Aspekte ein, wodurch meine eMails wesentlich mehr Inhalt bekommen und den Empfänger dazu nötigen nochmals genauer Nachzudenken, was die Konversation insgesamt streckt aber zielführender ist.

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