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WordPress – Typo3 im Vergleich

Der Stillstand des Blogs hing unter anderem damit zusammen, dass mich die vielen Sicherheitslücken genervt haben. Ich habe nicht die Zeit und Lust meinen Blog jede Woche zu aktualisieren oder mit der Angst leben zu müssen, dass mein Blog gehackt wird.

Deshalb hatte ich mich in der Zwischenzeit gefragt ob Typo3 nicht die bessere Alternative wäre. Obwohl ich mit Typo3 auskenne und mein Server entsprechend konfiguriert ist, habe ich mich für die bestehende WordPress Installation entschieden.

Dies lag vor allem daran, das ich erkannt habe, WordPress ist fürs Bloggen gemacht. Mit Typo3 kann man auch bloggen jedoch sind dafür Erweiterungen nötig, die auch wieder konfiguriert werden möchten.

Ein weiterer Schwachpunkt ist das Design. Es gibt sowohl für Typo3 als auch für WordPress genug freie Themes und Templates. Jedoch sind die in Typo3 schwieriger einzubinden und nun auch nicht unbedingt für Webseiten mit Kommentarfunktion gedacht.

Die Funktionsvielfalt von Typo3 vermisse ich jetzt schon. Besonders die Funktionalität mehrere Inhaltsspalten zur Verfügung zu haben. WordPress ist nun mal wirklich nur zum Bloggen gedacht und nicht um Inhalt zu verwalten wir ein Content Management System – Typo3.

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Eclipse Swingt

Nachdem ich die ganze Zeit PHP von Hand geschrieben habe, bin ich jetzt dabei Java mit Eclipse zusammenzuklicken. Dies Spielt in einer ganz anderen Liga die aber nicht weniger lustig ist, wie folgendes Beispiel verdeutlichen soll:

Eclipse Swingt

Keine Angst, in meiner Freizeit bin ich meinen Hobbies treu und werde auch wieder richtige Bugs posten.

Die Droge XSS – Cross Site Scripting

Was Cross Site Scripting ist und wie es ungefähr funktioniert, war mir mehr oder weniger bekannt. Richtig realisiert habe ich es durch das Buch “PHP-Sicherheit”, das mir von http://log.446b.org empfohlen wurde. Mittlerweile bin ich süchtig. Ich kann nicht mehr vernünftig surfen. Bei keiner Homepage kann ich widerstehen. So bald ich irgendwelche Parameter in der URL sehe muss ich es einfach ausprobieren. Die typischen Lücken sind

  • Suchformulare
  • Login Formulare
  • Seite empfehlen

Aber XSS ist nur die Einstiegsdroge. Irgendwann reicht einem das aber nicht mehr aus und man kommt automatisch zu SQL-Injections. Diese Droge ist noch besser, sie hält einfach viel länger an und sie ist so heimtückisch. Nachdem man sie aber ein paar mal genossen hat, merkt man es reicht nicht mehr und man braucht wieder mehr. Als nächstes folgt dann zwangsläufig Stufe 3 – das Hacken von Servern. Man glaubt nicht wie viele Server es gibt die auf alten Apache Versionen laufen. Besonders intensiv ist die Droge, wenn die Internetseiten versucht haben durch 404 Handling zu vermeiden, dass man die Apache Meldung sieht.

Kommentar-Spam vs. tantan – Call to undefined function wp_die();

Der Preis des Erfolges eines jeden Blogs scheint der Spam zu sein. Nachdem ich meinen Server nun auch endlich wieder richtig konfiguriert hatte, bekam ich auch wieder die vielen Mails. Google Mail gruppierte diese zwar alle schön, aber es hat mich trotzdem genervt, vor allem weil es so leicht schien, Spam von nicht Spam zu unterscheiden. Nach einer kurzen Suche mit einer Suchmaschine stieß ich auf folgende Seite http://tantannoodles.com/toolkit/spam-filter/. Ich konnte es kaum glauben, das man das Plugin nur installieren mußte und nicht wie beim Captcha wieder in alle möglichen PHP Dateien eintragen mußte.

Nachdem ich es installiert hatte, stand auch gleich der erste Versuch an. Ich kopierte einfach den Spam Text, von dem ich per Mail haufenweise hatte, in das Comment Feld und bekam folgende Fehlermeldung

[php]
Fatal error: Call to undefined function wp_die() in wp-content/plugins/tantan/spam-filter.php on line 201
[/php]

Da machte sich natürlich gleich Ernüchterung breit. Also versuchte ich es mit einem richtigen Kommentar und siehe da, es funktionierte. Jetzt tat sich natürlich der innerliche Konflikt auf, was sollte man tun. Den Fehler so lassen oder nachschauen was da nicht funktioniert. Aber da wir ja hier schließlich beim BugBlog.de sind, dachte ich mir, ich schaue mir den Fehler mal an und mache daraus einen Post, weil anderen ergeht es bestimmt genauso.

Also in der entsprechenden Datei an entsprechender Stelle nachgeschaut und folgendes gefunden
[php]
$html .= ‘

< go back and edit my comment

‘;
$html .= ‘

‘;
wp_die($msg . $html);
[/php]

Da die Programmierung der Objekt Orientierung gefolgt ist, hätte es eigentlich so lauten müssen:
[php]
$this->wp_die($msg . $html);
[/php]

Dies ergibt aber auch keinen Sinn, weil wir befinden uns bereits in der Methode wp_die und eine Methode die sich nochmal selbst aufruft ohne Abbruchbedingung benötigt den ganzen Speicher und wird somit vom Server beendet. Also blieb nur noch eine Möglichkeit übrig:

[php]
die($msg . $html);
[/php]

Noch kurz gespeichert und schon bekommt der Kommentator die Möglichkeit, seinen Kommentar freizuschalten oder doch nochmal zu überarbeiten.