Angetestet: Simfy

Am meisten stört mich bei meiner derzeitigen Internetradio-Lösung, das die Verbindung automatisch, nach wahrscheinlich 24 Stunden, vom Server getrennt wird und ich es dann wieder neustarten / neu an klicken muss. Deshalb habe ich heute Abend mal Simfy (Simfy.de) ausprobiert. Um es kurz zu machen, der Test ist beendet, ich habe meinen Account wieder gelöscht, die Gründe dafür sind die folgenden:

  1. Sowohl auf der Webseite als auch beim Desktop Client ist das SSL Zertifikat von einem “unbekannten” Unternehmen ausgestellt was auf einem Windows XP Client mit Chrome dazu führt das eine rote Seite mit einem großen Warnhinweis erscheint, dies wirkt sehr unseriös. Beim Desktop Client ist es noch nerviger, weil dieser ständig neue Inhalte aus dem Web nachladen will, erscheint andauernd die Meldung bzgl. dem unbekannten Zertifikat, was die Benutzung fast unmöglich macht.

    Bei dem Zertifikatsaussteller handelt es sich um DigiCert, welche laut Wikipedia ein Gründungsmitglied des CA/BrowserForums sind, umso interessanter ist, das es auf einem Windows 7 System ebenfalls im Chrome zu keiner Meldung kommt.

  2. Gleich meine erste Suche nach dem Album “Tasty” von der Sängering Kelis brachte kein Ergebnis. Es scheinen alle anderen Alben von Kelis vorhanden sein, nur das eine nicht, welches laut Wikipedia Trotz zweier Vorgänger gilt die CD als kommerziell erfolgreichste Veröffentlichung der Sängerin und wird daher für den internationalen Durchbruch Kelis’ während des Jahreswechsels 2003/2004 verantwortlich gemacht. zu dem wichtigsten Album von Kelis überhaupt gehört.

    Vielleicht habe ich einen wirklich exklusiven Musikgeschmack, das ich es auf Anhieb schaffe aus über 16.000.000 (in Worten: Sechzehn Millionen) Songs genau nach denen zu suchen, die sich auf dem Album “Tasty” befinden.

    Sicherlich ist es irgendwo das Henne-Ei Problem und man wird einfach abwarten müssen.

  3. Der letzte Kritikpunkt ist die Geschwindigkeit. Zum einen kam mir der Adobe AIR Desktop Client sehr langsam bzw. verzögert vor, zum anderen sah es auf der Webseite, ohne Desktop Client, nicht viel besser aus. Das Rädchen beim Audio-Player drehte und drehte sich, aber nichts passierte bzw. kam keine Musik.

Lobend erwähnen möchte ich, das es eine Funktion gibt seinen Account zu löschen, ohne erst umständlich Formulare oder ähnliches ausfüllen zu müssen. Außerdem kann der Premium Dienst 30 Tage unentgeltlich getestet werden, ob es sich dabei um Kalendertage oder um wirkliche Tage im Sinne von Musik hören, ist nicht ausgewiesen.

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